Aktuelles

Zu sehen sind die Hände von nebeneinander stehenden Menschen, die Smartphones halten.

Aktuelles

Elternabend Grundschule
Unter der Kampagne smart kiddies fanden zwei digitale Elternabende im Februar und April 2024 mit 120 Menschen statt. Die Eltern sollen sich für die Mediennutzung ihrer Kinder interessieren eine Offenheit mitbringen und Grenzen setzen.

Interessante Links sind:

Spenden gerne an info@msp-nrw.de!

one day off Der aktionstag liegt hinter uns

One Day Off 2026: Mehr als 60 Schulen und Einrichtungen setzen ein Zeichen

Unsere 24-Stunden-Handyfrei-Challenge One Day Off war ein voller Erfolg. Mehr als 60 Schulen, Betriebe und soziale Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen haben sich an der Aktion beteiligt und gemeinsam mit Tausenden Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden sowie Mitarbeitenden einen Tag lang bewusst auf das Smartphone verzichtet.

Der Aktionstag stieß auch auf großes mediales Interesse und wurde unter anderem vom WDR in Radio und Fernsehen begleitet.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Botschafterinnen und Botschaftern Jonas Hektor, Lena Zingsheim-Zobel und Okka Gundel sowie der BERGISCHE KRANKENKASSE, die das Projekt als Hauptförderpartner ermöglicht hat. Auch ein Dank an Viktoria Köln und die Oberbürgermeister*innen von Wuppertal, Remscheid und Solingen.

Hier finden Sie außerdem einen Filmbeitrag über unsere Honorarkraft Emil Schmitz-Remberg, der im Rahmen des Aktionstags entstanden ist: https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/kompakt-5706.html

Jetzt freuen wir uns auf die Rückmeldungen der Teilnehmenden. Die Erfahrungen aus dem Aktionstag fließen in die Auswertung ein und bilden die Grundlage für die Entscheidung, One Day Off auch im kommenden Jahr wieder anzubieten https://forms.microsoft.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=dJL8Zv3XVE6qX-3rYLUjhL_5hi6kif9AlIwMM4BeKn1UMEVJTElWQUc0QjU2UVBMOEVSNThQRkY2TCQlQCN0PWcu&origin=QRCode

Vielen Dank senden wir an die Teilnehmenden und besonders an die finanzielle Unterstützung durch die BERGISCHE KRANKENKASSE.

BERGISCHE KRANKENKASSE

Mediensuchtprävention NRW e.V. fordert mehr Regulierung
KI Unterstütztes Bild

Die aktuelle Debatte um ein mögliches Handy- oder Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche nimmt auch in Deutschland deutlich Fahrt auf. Internationale Entwicklungen – etwa in Australien mit einem Mindestalter von 16 Jahren für soziale Medien – beeinflussen zunehmend die politische Diskussion. Auch hierzulande gibt es Vorstöße aus Politik und Gesellschaft, Kinder und Jugendliche besser vor problematischen Plattformmechanismen zu schützen.

Als Mediensuchtprävention NRW e.V. haben wir gemeinsam mit unserem Beirat eine Stellungnahme veröffentlicht. Denn die Sorgen sind nachvollziehbar: Dauerreize, Endlos-Scrollen, algorithmische Verstärkung, Cybermobbing oder suchtähnliche Nutzungsmuster belasten viele junge Menschen und ihre Familien.

Gleichzeitig braucht es aus unserer Sicht mehr als reine Verbote. Kinder und Jugendliche benötigen Schutz, Orientierung und starke Bildungsangebote.

Deshalb fordern wir:

➡️ den massiven Ausbau von Medienbildung in Kitas, Schulen, Jugendhilfe und Familienbildung
➡️ verbindliche Konzepte zur digitalen Resilienz
➡️ langfristig finanzierte Präventions- und Beratungsangebote
➡️ mehr Unterstützung für Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte
➡️ klare gesetzliche Vorgaben für Plattformanbieter
➡️ jugendfreundliche Designs statt manipulativer Mechanismen
Medienkompetenz, Jugendschutz und Plattformverantwortung müssen gemeinsam gedacht werden. Nur so können junge Menschen digitale Räume sicher, gesund und selbstbestimmt nutzen.

Fachtag to go Mediensucht und always on- halten wir dagegen

Fachtag für die Fachkräfte Gemeinsam mit starken Netzwerkpartner*innen plant und organisiert Mediensuchtprävention NRW e.V. passgenaue Fachtage und Fortbildungsangebote rund um das Thema Mediennutzung und Mediensuchtprävention – individuell abgestimmt auf Schulen, Kommunen und Einrichtungen der Jugendhilfe.

Ob SCHILF, Inhouse-Schulung oder größerer Fachtag: In Zusammenarbeit mit Partnern wie OMi, dem Berufskolleg Gummersbach oder Kommunen wie Krefeld entstehen praxisnahe Veranstaltungen mit erfahrenen Referent*innen, kreativen Konzepten und verlässlicher Organisation. Auch Ideen für Catering, Moderation und ansprechende Flyer werden auf Wunsch übernommen.

Alle Angebote werden individuell geplant und entsprechend transparent abgerechnet. Ziel ist eine kompetente, lebensnahe und zeitgemäße Mediensuchtprävention, die die Bedarfe vor Ort in den Mittelpunkt stellt.

„Wir müssen Kinder und Jugendliche einbinden, statt nur zu verbieten“, betonte Andreas Pauly, Geschäftsführer des Vereins Mediensuchtprävention NRW e.V. Auch Eltern bräuchten mehr Unterstützung, um ihre Kinder vor exzessivem Medienkonsum zu schützen. Es ist wichtig bei den Formaten auch immer zu überlegen, Jugendliche miteinzubinden, nach dem Motto "wir sprechen nicht nur über Jugendliche, sondern wir sprechen mit ihnen!"

3. Digitales Symposium im Uniklinikum Aachen

3. Digitales Symposium im Uniklinikum Aachen - Medienwelten im Wandel: Sucht, Körperbild und psychische Gesundheit von kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter

Am 25.03.2026 fand das 3. Digitale Symposium am Uniklinikum Aachen statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen rund um Mediennutzung, Suchtentwicklungen, Körperbild und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter.

Wir freuen uns auf spannende Fachvorträge, einen interdisziplinären Austausch sowie darauf, dass Andreas Pauly und Freddy Frey mit ihrem Workshop „Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen in der Mediensuchtprävention?“ um 14 Uhr bis 17 Uhr Teil des vielfältigen Programms teilnehmen durften.

Tagung Gamingsucht am 12.05.2026

Es kamen in der VIP Lounge 19nullvier in Leverkusen rund 90 Fachkräfte zusammen. Spannende Referent*innen beleuchteten die Faszination des Gamings, die dahinter liegenden Mechanismen und die mögliche Suchtentwicklungen. Die vielfältigen Workshops waren praxisnah und boten viele direket anwendbare Impulse für die eigene Arbeit.

Die Veranstaltung wurde von Mediensuchtprävention NRW e.V. organisiert und von der BERGISCHEN KRANKENKASSE gefördert.

Die Fachtagung unterstützte pädagogische Fachkräfte dabei, die Übergänge zwischen gesundem Spielverhalten und problematischem Gaming sicher einzuordnen. Im Fokus stehen Prävention, frühe Warnsignale und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten.

Das Programm begann um 09.30 Uhr mit Anmeldung und Stehkaffee, gefolgt von Grußworten aus Politik, Prävention und Krankenkasse.

Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion zur Frage, wann Mediennutzung Leidenschaft ist – und wann sie zur Belastung wird. Moderiert wird der Tag von der Journalistin Okka Gundel.

Vielen Dank senden wir an die Teilnehmenden und besonders an die finanzielle Unterstützung durch die BERGISCHE KRANKENKASSE.

BERGISCHE KRANKENKASSE

Start von X´it mit der Aktion Mensch
Hier das Dokument zum Download
Das jungenspezifische Projekt mit Jugendzentren in Mönchengladbach ist zum 01.07.2026 gestartet.

X-it ist ein dreijähriges Präventionsprojekt für Jungen von 12 bis 18 Jahren in Mönchengladbach.Es behandelt Themen wie Social Media, Gaming, Pornografie, Männlichkeit und respektvollen Umgang.In geschützten Gruppenräumen können Jungen offen sprechen, reflektieren und eigene Stärken entdecken.Die pädagogische Arbeit erfolgt freiwillig, wertschätzend, lebensnah und ohne Moralisierung.Im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Selbstbestimmung, Medienkompetenz und tragfähige Beziehungen.

Wenn ihr Fragen dazu habt, meldet euch unter info@msp-nrw.de!
Gefördert von der Aktion Mensch

Surfen statt Surfen 2026

Surfen statt Surfen

Surfen statt Surfen hat den Jugendlichen ein weiteres Mal dabei geholfen sich kritisch mit digitalen Inhalten auseinanderzusetzen, Medienkompetenz zu erlernen und Alternativen zum Medienkonsum entdecken. Mit dem Erwerb des Windsurfschein hat sich zudem für viele die Tür zu einem neuen Hobby weit geöffnet.

14 Jugendliche verbrachten eine Woche bei der Ferienfreizeit „Surfen statt Surfen“ in den Niederlanden und reduzierten ihre Smartphone-Nutzung freiwillig auf maximal 30 Minuten täglich.

Durch Windsurfen, Sport, Gemeinschaft und medienpädagogische Workshops erlebten sie attraktive Alternativen zum digitalen Alltag.

In Einheiten zu Deepfakes und Künstlicher Intelligenz lernten sie zudem, manipulierte Inhalte kritisch zu hinterfragen und eigene Aufklärungsvideos für andere Jugendliche zu entwickeln.

Das Fazit der Teilnehmenden fiel eindeutig aus: „Ich werde zu Hause auch weniger am Handy sein, weil ich gemerkt habe, dass es richtig gut tut.“ Die Freizeit zeigte, dass echte Erlebnisse und gemeinschaftliche Aktivitäten einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien fördern können.

Finanziert wird das Projekt durch die EinHerzLacht Köln, der Sparkasse Köln-Bonn und Wir helfen Stiftung des KStA

Nutzt Kapy

KAPY ist das digitale Beratungsangebot von MSP NRW für junge Menschen, die ihre Mediennutzung bewusst reflektieren möchten. Der Chat unterstützt dabei, den eigenen Medienkonsum besser einzuordnen, beantwortet Fragen rund um Social Media, Gaming und Bildschirmzeit und gibt auf Wunsch praktische Impulse für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien.

Probieren Sie KAPY gemeinsam mit Ihren Schüler*innen und Jugendlichen aus! Das Angebot ist anonym, niedrigschwellig und jederzeit erreichbar – eine einfache Möglichkeit, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Mediennutzung kritisch zu hinterfragen und bewusster zu gestalten.

Finanziert wird das Projekt durch die Sozialstiftung NRW

opjepass und hinjeluurt- Mediensucht in der stationären Jugendhilfe

Fachtagung am 15.09.2026 in Köln

In Zusammenarbeit mit der

-Tagesklinik Pionierstraße (Klinik und Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie),

-dem Haus Hermann-Josef (Stiftung Die Gute Hand) sowie der

-Johann-Christoph-Winters-Schule (Klinikschule der Stadt Köln)

findet am 15. September 2026 von 14:00 bis 17:30 Uhr die Netzwerkveranstaltung „Opjepass un hinjeluurt…4“ in den Räumlichkeiten von INVIA in der Stolzestraße in Köln statt.

Die diesjährige Veranstaltung widmet sich dem Thema „Always on?! – Psychische Gesundheit junger Menschen in der digitalen Welt“. Als Referierende konnten Frau Rautenberg (Kriminalhauptkommissarin der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis), Herr Dr. Dr. Claus (Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Köln-Holweide) sowie Herr Pauly (Geschäftsführer von Mediensuchtprävention NRW e.V.) gewonnen werden.